28 Kultur Thonon-les-Bains, Château de Ripaille

Thonon-les-Bains, eine historische Stadt und ein Badekurort mit Jacht- und Segelhafen, ist eine belebte und kulturelle Stadt. Sie besitzt viele historische Stätten darunter die Galerie de l’Etrave- Raum für zeitgenössische Kunst, das Musée du Chablais und das Freilichtmuseum der Fischerei und des Sees (Ecomusée de la pêche et du lac). Das Château de Ripaille, berühmte Stätte des Tourismus und des Weinbaus, einstige Residenz der Herzöge von Savoyen, bietet Ihnen eine Kombination von mittelalterlicher Architektur und des Stils 1900.

Die Domänegeschichte Rippaille, bewohnt seit der Antike, war zuerst ein Jagdgebiet der Grafschaften von Savoyen um später, im 14 Jahrhundert, einer ihrer beliebtester Sitze zu werden. Im Jahre 1434 erbaute der erste Herzog von Savoyen Amadeus VIII das Schloss, das damals 7 Türme, von denen heute nur noch 4 übrig bleiben, zählte. Zuerst als religiöser Ruhestand für die Grossherrschaft gedacht, befand sich Rippaille im Zentrum einer prächtigen Zivilisation eines wichtigen europäischen Staats dieser Epoche. Im Restaurant des Schlosses in dem Herrn Chiquart Koch von Amadeus VIII schmackhafte Gerichte servierte und Rippaille Wein schenkte, begegneten sich bekannte Schriftsteller, Musikanten und Miniaturristen mit Prinzen, Königen und sogar Kaisern. Nach den reformierten Kriegen und durch den Eingriff von Sankt François De Sales, wurde Ripaille während zwei Jahrtausenden, geschützt vom Rest der Welt durch seine riesigen Mauern, ein Kartäuserkloster. Das gesamte Schloss wurde nach der französischen Revolution an General Dupas aus Evian verkauft, der sich damit von den napoleonischen Kriegen erholen konnte.

1892 renovierte Frederic Engel-Gros aus Mülhausen, der auch Chef der Textilfabrik DMC war, das Schloss, das in Trümmern lag. Mit Hilfe von Charles Schulé, einem der Architekten der Welt-Ausstellung in Paris 1889 wurde, nach einer 10 jährigen Arbeit, Ripaille so wie es heute ist gestaltet. Soweit es möglich war restaurierte man die Gebäude gemäss ihrem alten Zustand. Eine Kirche des 18 Jahrhunderts die nicht fertig gebaut war, wurde durch einen französischen Garten ersetzt. Das Schloss selber wurde nach mittelalterlichen und moderner Kunst renoviert. Oben erwähntes Gebäude wurde übrigens wie in der wunderbaren Kollektion der Kunstwerke von Engel-Gros beschrieben wieder aufgebaut. Seine Nachfolger, die Necker-Engel, Familie des Finanzminister von Louis XVI, besitzen heute noch einen grossen Teil von Ripaille. 1976 gründete Frau Harold Necker mit Hilfe der öffentlichen Hand die Ripaille- Stiftung zur Aufbewahrung und Werterhaltung dieses Erbes.

Ganzjährige Vermietung des Salons für: Seminare, private Empfänge, Hochzeiten, Geschäftliche Angelegenheiten, Konzerte...

Gesprochene Sprachen

Normalerweise Französisch.

Für Gruppen nach frühzeitiger Anmeldung: Englisch, Deutsch, Bulgarisch, Russisch.

Beschreibung der Dienste und / oder vorgeschlagenen Infrastruktur

Restaurant, Bar, Weinladen, Souvenirladen, Saal für Seminarsitzungen, Empfangshalle für Ausstellungen oder Konzerte mit klassischer Musik.

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